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Freie Wähler Rettenbach auf Werksbesichtigung bei FENDT

 

 

Bei herrlichem Frühlingswetter sind die Freien Wähler Rettenbach im bis auf letzten Platz besetzten Bus zum Ausflug ins Allgäu aufgebrochen.

Gleich am Eingang vor dem FENDT-Forum erwartet der neueste und größte Traktor von FENDT, der 1050 Vario mit 519 PS die Besucher (s. Foto). Im krassen Gegensatz dazu steht ein paar Schritte weiter der Fendt-Dieselross mit Eisenrädern, der Schlepper, mit dem alles begann.

Im FENDT-Forum wurde die Reisegruppe empfangen. Nach einem kurzen Rundgang mit ersten Eindrücken wurde die Firmengruppe in Wort und Film vorgestellt.

Einstmals Familienunternehmen, jetzt zum amerikanischen Landmaschinenkonzern AGCO gehörend, deckt FENDT die gesamte Palette der Erntetechnik ab.

Fast 6.000 Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland und weiteren in USA und Italien fertigen die verschiedenen Produkte. Im Stammwerk in Marktoberdorf werden die Traktoren gefertigt. Als einziger Hersteller werden alle Modelle auf einer einzigen Fertigungsstraße zusammengebaut.

 

Im ersten Teil der Führung durch das Werk wurde die Fertigung von Einzelteilen wie Zahnräder, Achsen, Wellen usw. erläutert. Abhängig vom späteren Einsatz erfolgt dies in unterschiedlichen Qualitätslevels. In der Montage werden in den Motorblock Getriebe, Motor, Elektrik, Hydraulik, Achsen eingebaut. Im dritten Abschnitt bekommt der Traktor mit der Montage von Kabine, Verkleidungen und Rädern allmählich sein Gesicht. Elf Stunden dauert der Zusammenbau eines kompletten Schleppers. Abschließend wird jede Maschine einem umfangreichen Prüfprogramm unterworfen. Generell sind in den verschiedenen Montageschritten immer wieder Qualitätskontrollen mit modernster Technik eingebaut. Zum Beispiel Smart Glases, das sind Computer in Form einer Brille, über die Checklisten oder Arbeitsanweisungen abgerufen werden können.

 

Besonders beeindruckt haben die Besucher die Entwicklungen für die Landwirtschaft der Zukunft: So ist die Entwicklung des e100Vario, ein voll elektrischer Kompakttraktor, weit fortgeschritten und bereits im Pilotbetrieb. Aufgrund der relativ kurzen Ladezyklen der Batterien prädestiniert als Hofschlepper oder für Sonderkulturen.

Im Entwicklungsprogramm „Xaver“ werden Feldroboter der Zukunft entwickelt. Dies sind kleine, leichte Maschinen mit elektrischem Antrieb für den Boden- und Ressourcenschonenden Einsatz im Saat- und Düngebereich, die in größeren Stückzahlen gleichzeitig digital über Tablet gesteuert per Satellitennavigation arbeiten.

 

Nach dem Mittagessen im Fendt-Restaurant konnten alle Maschinen im Ausstellungsraum besichtigt werden. Anschließend machte man sich wieder auf die Heimreise. Im Bus wurde ausführlich über die  Führung und das Erlebte diskutiert.

Organisator Josef Kiesl bedankt sich bei Bernhard Kerscher von der BayWa Falkenstein, der die Werksbesichtigung ermöglicht hat und bei Alois Schuhmann, der für das leibliche  Wohl gesorgt hat.